AMS/Arbeit muss sein
Stadtkino
Mittwoch, 20. Mai 2026 I 20:00
Spielfilm | A 2026 | 100′ | DF
Sebastian Brauneis
n der Komödie rund um ein fiktionales AMS, das „Arbeitsplatz-Matching-System, schließt sich eine Gruppe von Langzeitarbeitslosen zusammen, um gemeinsam gegen Strukturen zu kämpfen, die sie hindern, das Leben zu führen, das sie wollen. Dabei braucht es Zusammenhalt, Erfindungsgeist und Verbündete innerhalb des Systems.
Marie Wotruba (Margarethe Tiesel) bekommt mit ihren 58 Jahren in der modernen Arbeitswelt keinen Job mehr, Mahdiya Sayegh (Mariam Hage) will als Frau mit Migrationshintergrund Polizistin werden – und das kann sich die AMS-Beraterin Kathi Kratochvil (Marie-Luise Stockinger) schlicht nicht vorstellen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen nehmen Marie und Mahdiya ihr Schicksal selbst in die Hand und finden im Callcenter-Mitarbeiter Markus Berger (Lukas Watzl) einen Mitstreiter. Während im AMS ein internes Match um eine Beförderung läuft, organisieren sich die Arbeitslosen – beides nicht immer mit lauteren Mitteln.
Was wie ein klassisches Sozialdrama beginnt, entwickelt sich überraschend schnell zu einer schwungvollen Komödie: Mit viel Humor und musikalischem Elan erzählt der Film von Selbstermächtigung, Zusammenhalt und dem Mut, füreinander einzustehen.
„Anstelle eines tristen Sozialdramas ein schwungvolles Offbeat-Musical.“ (Lukas Foerster)
„Alles in allem ist Sebastian Brauneis eine wunderbare sozialkritische Komödie gelungen, die in keinster Weise das AMS als Institution antagonisiert, sondern vor allem zu Menschlichkeit und Solidarität aufruft…“ (UNCUT)
„Im neuen Film von Sebastian Brauneis leisten Arbeitssuchende hochkomisch und gleichzeitig radikal ernst Widerstand gegen die Hürden des Wiedereinstiegs ins Berufsleben.“ – DerStandard
Filmgespräch mit Regisseur Sebastian Brauneis
