Ein Tag ohne Frauen

Stadtkino
Dienstag, 30. Juni 2026 I 9.00 Uhr

Geeignet für alle Schüler:innen ab der 8. Schulstufe sowie für junge Erwachsene in Qualifizierungsmaßnahmen und in der Erwachsenenbildung 

Dokumentation | IS 2024 | 71’ | OmU 

Pamela Hogan

Der Film erzählt mit Witz und Nachdruck von einem historischen Moment kollektiven Protests: Am 24. Oktober 1975 legen 90 Prozent der isländischen Frauen ihre Arbeit nieder – im Beruf wie im Haushalt – und bringen das Land zum Stillstand. Was als „freier Tag“ beginnt, wird zum kraftvollen Signal für Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Wandel. 

Der Film lässt die Aktivistinnen von damals selbst zu Wort kommen. Ihre Erinnerungen verbinden sich mit Archivmaterial und spielerischen Animationen zu einem lebendigen, oft überraschend humorvollen Porträt einer Bewegung, die zwischen politischem Widerstand und pragmatischem Idealismus agierte. Ausgehend von einer Gesellschaft, in der Frauen systematisch benachteiligt wurden, zeigt der Film, wie Organisation, Vernetzung und Mut zu einem beispiellosen Erfolg führten. 

Mehr als 50 Jahre nach dem „Frauenstreik“ beleuchtet der Film auch die Folgen dieses Tages – von politischen Durchbrüchen bis hin zu Islands heutiger Rolle als Vorreiter in Gleichstellungsfragen – und entlässt die Zuseher:innen mit Zuversicht und der Vision, wie Zusammenhalt und Engagement die Welt Schritt für Schritt zu einer besseren machen können. 

„Die Feel-good-Dokumentation… fängt die inspirierende Stimmung aus Wut und Solidarität ein.“  – Falter

„Die Geschichte eines feministischen Meilensteins…Erzählt von euphorischer Aufbruchsstimmung… der gemeinsame Einsatz der Frauen ist beeindruckend.“ – Der Standard 

„Ein Tag ohne Frauen setzt den mutigen und humorvollen Frauen, die durch ihr Handeln diese Entwicklung in Gang gesetzt haben, ein eindrucksvolles Denkmal.“ – NDR Kultur: Das Journal 

Dienstag, 30. Juni 2026, 9.00 Uhr, Stadtkino 

Mit anschließendem Filmvermittlungsangebot durch normale.at  

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