Rückblick Wiener Arbeitsfilmfestival 2026

Das Wiener Arbeitsfilmfestival hat erneut gezeigt, wie aktuell, vielfältig und gesellschaftlich relevant das Thema Arbeit auf der Leinwand verhandelt werden kann.

Bislang haben mehr als 2.500 Besucher:innen das Festival besucht – dreimal so viele wie bei der ersten Ausgabe. In insgesamt 13 Filmvorführungen wurden zehn Spiel- und Dokumentarfilme sowie fünf Kurzfilme im StadtkinoWien, Admiralkino, Gartenbaukino und ÖsterreichischenFilmmuseum präsentiert. Das noch ausstehende Programm für Schüler:innen, Lehrlinge und junge Erwachsene in Aus- und Weiterbildung ist mit 1.200 Reservierungen bereits vollständig ausgebucht. Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung junger Menschen aus berufsbildenden Schulen und Ausbildungsangeboten, etwa von Sprungbrett, Interface, Training Jugendwerkstatt, Jobtrain, Jobfabrik und Integrationshaus.

Das Festival bot weit mehr als Filmvorführungen: Filmgespräche, eine Performance, eine Sound Lecture sowie Ausstellungen erweiterten das Programm und eröffneten unterschiedliche Zugänge zum Thema Arbeit. Zahlreiche Filmschaffende, Expert:innen sowie Vertreter:innen aus Praxis, Politik und Bildung standen dem Publikum für Diskussionen und Gespräche zur Verfügung.

Zu den besonderen Höhepunkten zählten die Wien-Premiere von Ich verstehe Ihren Unmut (D 2026) von Kilian Armando Friedrich sowie die Sondervorführung von AMS – Arbeit muss sein“ (A 2026) von Sebastian Brauneis. Bei beiden Veranstaltungen waren die Filmschaffenden persönlich anwesend und sorgten gemeinsam mit dem Publikum für intensive und inspirierende Diskussionen im Stadtkino.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucher:innen, Partnerorganisationen, Fördergebern, Filmschaffenden, Diskutant:innen sowie dem gesamten Festivalteam. Sie alle haben dazu beigetragen, das Wiener Arbeitsfilmfestival erneut zu einem Ort des Austauschs, der Reflexion und der Begegnung zu machen.

Wir freuen uns bereits auf die dritte Ausgabe im Jahr 2027.

Fotos: Valentin Brauneis, Lennart Steinheimer, Moritz Wildburger, Jörg Markowitsch

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