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(Un-)verantwortliche Arbeit – für uns

„Living – einmal wirklich leben“ (2022) ist das britische Remake des Klassikers „Ikiru“ von Akira Kurosawa von 1952. Der Film thematisiert ein zentrales Thema der Arbeitswelt: Verantwortung übernehmen. Bill Nighy, vielleicht in der Rolle seines Lebens, Drehbuchautor Ishiguro und der Film an sich wurden für mehrere britische Filmpreise nominiert.

Dystopien der Arbeitswelt

Katharina Gruzei’s Neuinterpretation des ersten Films der Filmgeschichte, „Arbeiter verlassen die Fabrik“ zeigt ein düsteres Bild der Arbeitswelt und gibt zu denken auf: Hat sich nach einem Jahrhundert die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter gar verschlechtert? Auf welche Zukunft steuern wir zu?

Night Mail — Die Arbeit im Fokus

„Night Mail“ (1936), vom britischen General Post Office als Imagefilm in Auftrag gegeben, ging als Dokumentarfilm in die Filmgeschichte ein. Die Regisseuren Harry Watt und Basil Wright schafften eine Ode an die Arbeiter und die moderne Technik indem sie ihren naturalistischen Blick mit poetischen Elementen und Menschlichkeit anreichern.

Night Mail – Der poetische Blick

Als der bedeutende Filmwissenschaftler Amos Vogel 1938 aus Wien in die USA fliehen musste, hatte der 17-jährige bereits die Entscheidung getroffen, sein Leben dem Film zu widmen. Das Erlebenis, das sein Zukunft bestimmen sollte, war das Screening von „Night Mail“ (1936) und dieser Film weiss auch heute noch zu beeindrucken.

Bossnapping à la Cantona

Insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten wurden die Auseinandersetzungen zwischen Management und Arbeitnehmer:innen in Frankreich deutlich rauer. Das sogenannte „Bossnapping“, die Geiselnahme der Geschäftsführung, virtuos von Éric Cantona in der Netflix-Serie ‚Dérapages‘ in Szene gesetzt, liefert dafür ein bezeichnendes Beispiel.

Ostfrauen. Selbstverwirklichung durch Erwerbsbeteiligung

«Du musst als Frau immer besser sein als der beste Mann im Team. Das ist für eine erfolgreiche Frau das Mindestmass wie das funktioniert im Patriarchat.» fasst Maria Gross, Köchin und Gastronomin aus Thüringen, die Situationen von «Ostfrauen» in der gleichnamigen MDR-Dokumentation von Lutz Pehnert zusammen.
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FILME

Made in EU

Drama | BG 2025 | 108´ | OmU | Österreichpremiere

Admiralkino

Die göttliche Ordnung

Drama, Komödie | CH 2017 | 92´ | DF

Stadtkino Wien (Freier Eintritt)

Jeanne Dielman

Drama | B/F 1975 | 202’ | OmU 

Filmmuseum

AMS/Arbeit muss sein

Spielfilm | A 2026 | 100′ | DF

Stadtkino Wien

American Sweatshop

Thriller | US/D 2025 | 100´ | OmU | Österreichpremiere

Gartenbaukino

Ich verstehe Ihren Unmut

Drama | D 2026 | 93´ | DF | Wienpremiere

Stadtkino Wien + Admiralkino – AK-Freitickets in der FAKTory

Jeunes Mères – Junge Mütter

Drama | B/F 2025 | 104´ | DF 

Stadtkino Wien (Freier Eintritt)

Stolz & Eigensinn

Dokumentation | D 2025 | 113´ | DF | Österreichpremiere

Admiralkino

The Sealed Soil

Drama | IR 1977 | 90’ | OmeU

Filmmuseum

Für Frauen, 1. Kapitel

Lebensmitteleinzelhandel im Film: Ein historischer Rückblick

Filmmuseum

Stoff – ein Spitzengeschäft

Dokumentation | A 2025 | 88‘ | DF

Stadtkino Wien

Ein Tag ohne Frauen

Dokumentation | IS 2024 | 71’ | OmU

Stadtkino Wien

Leidenschaft und Wirklichkeit: Karriere in der Gastronomie

Filmauswahl (insgesamt 45 Minuten) und Diskussion 

Stadtkino Wien

HELDIN

Drama | CH/D 2025 | 92‘ | DF 

Gartenbaukino

Noch lange keine Lipizzaner

Dokumentation | A 2025 | 92‘ | DF

Stadtkino Wien

Performance „United Workers“

live: Susi Rogenhofer (aka Sweet Susie) und Manni Montana

Dom Museum

Sound-Lecture: Arbeit im Pop

Ein Musikvortrag von Stefan Niederwieser (Ö1)

Shh. Listening Bar

Abschlussparty: Reel Beats & Cinematic Grooves  

Legendäre Scores und kultige Tracks

Shh. Listening Bar

Eingang Stadtkino am Eröffnungstag

Rückblick auf das 2. Wiener Arbeitsfilmfestival 2026

Die zweite Ausgabe des Wiener Arbeitsfilmfestivals zog mit einem abwechslungsreichen Programm zahlreiche Besucher:innen an.

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TITEL

HINWEISE

EINTRITT


INFO

Arbeit bestimmt unser Leben – und doch bleibt sie im Kino oft unsichtbar. Das Wiener Arbeitsfilmfestival ändert das: Eine Woche lang beleuchten Spiel- und Dokumentarfilme die Realität von Arbeit, Beruf und Bildung, hinterfragen Arbeitsbedingungen und zeigen Wege der Verbesserung auf. Vom Supermarktregal bis zum Fernfahrer-Truck, von der Fabrikshalle bis zur Pflegeeinrichtung – die Leinwand wird zum Schauplatz gelebter Erfahrungen und gesellschaftlicher Auseinandersetzung.

2026 setzten wir mit dem Schwerpunkt „Frauen.Arbeit.Film“ Akzente – mit einem filmischen Blick auf Arbeitsbedingungen, Rahmenbedingungen der Selbstwirksamkeit in Europa und der Welt.

STADTKINO WIEN
Akademiestraße 13, 1010 Wien
stadtkinowien.at
+43 1 71262760

ADMIRALKINO
Burggasse 119, 1070 Wien
admiralkino.at
+43 1 5233759

GARTENBAUKINO
Parkring 12, 1010 Wien
gartenbaukino.at
+43 1 512 23 54

ÖSTERR. FILMMUSEUM
Augustinerstr. 1, 1010
filmmuseum.at
+43 1 533 70 54 20

Festival-Leitung: 

Jörg Markowitsch 

Kurator:innen: 

Jörg Markowitsch 
Susi Rogenhofer 
Stefan Schmid-Heher
Barbara Waschmann

Festival-Team:

Tessa Pittrof, Eva Steinheimer

Filmbeirat:

Christoph Bart, Christoph Büttner, Reinhold Gaubitsch, Wiktoria Pelzer, Susi Rogenhofer, Stefan Schmid-Heher, Eva Steinheimer, Konrad Wakolbinger,
Barbara Waschmann

Wir bedanken uns herzlich bei:

Hans Aigner, Renate Anderl, Christa Auderlitzky, Karima Aziz, Lara Bellon, Christian Bednarik, Max Bergmann, Sebastian Brauneis, Carina Crubök,
Judith Czarmann, Iris Dullnig-Scheurecker, Ilkim Erdost, Petra Erdmann, Christoph Fintl, Maria Friessner, Peter Fuchs (Distributionspartner), Sabine Gebetsroither, Ernst Gesslbauer, Winfried Göschl, Malena Haas, Katharina Handlos, Veronika Helfert, Antonia Heigl, Norbert Horvath, Stefan Huber, Christine Juen,
Klaus Kienesberger, Susanne Klimmer, Martin Kofler, Johannes Kopf, Renate Lehner, Tina Liebert, Rainer Lichtblau, Elisabeth Lichtkoppler, Michael Loebenstein, Teresa Lukas, Theresa Lukas, Dirk Maier, Brigitte Matula, Eva Meran, Lucas Meyer, Marko Miloradovic, Simon Nagy, Magdalena Neumüller, Stefan Niederwieser,
Constanze Oedl, Marie Pailer, Wiktoria Pelzer, Yola Marie Pelliccia, Martin Prinz, Sherin Quell, Anna Raith, Lily Riegler, Katharina Richtsfeld, Kurt Schmid,
Philipp Schnell, Herbert Schweiger, Norman Shetler, Georg Spitaler, Christian Stifter, Sabine Thalau, Christiane Thenius, Fredi Themel, Dominik Tschuetscher, Stefan Vater, Julia Varga, Manuela Vollmann, Harald Wenninger, Anke Wiedmann, Moritz Wildburger, Angelika Wolff, Barbara Wolfram, Katharina Würtinger, Andreea Zelinka und Martin Zeilinger

AM BALL BLEIBEN!

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